"Erichs Datscha am Kanal"  -  Volkstümliche Bezeichnung im Berliner Humor für den "Paslast der Republik", den Erich Honecker hat errichten lassen

Folgen Sie uns auf eine spannende, lustige Reise zu dem besonderen Berliner Humor. Hören Sie, was der Berliner heute mit "Telepargel" meint, oder was er früher mit der "großen Suppenschüssel" im Lustgarten vor dem Alten Museum bezeichnet. Entdecken Sie den ganz eigenen Witz des Berliners. Erleben Sie diesen in enger Verbindung mit seinem Dialekt. Erfahren Sie wie das "Berlinern", die spezifische Berlinische Sprache mit "ik", "wat" und "dat" entstanden ist. Tauchen Sie in alte Berliner Anekdoten ein. Sehen Sie, wie unter Friedrich dem Großen eine Kaffetasse als Vorbild zum Bau einer Kirche gedient haben soll. 


Beschreibung der Stadtführung zu Berliner Humor, Spitznamen und Anekdoten

Unsere traditonsreiche Stadtführung zum Berliner Humor startet zünftig in der Straße Unter den Linden am Reiterstandbild von Friedrich dem Großen von 1853 zu dem es bereits eine Fülle von originalen Alt-Berliner Anekdoten gibt. Die Mundarttour zeigt die zentralen Berliner Sehenswürdigkeiten und verrät, dem interessierten Besucher, wie der Berliner diese benennt. Außerdem wird neben der vordergründigen Geschichte die sezifische Berliner Anekdote dazu hervorgehoben. Die lustige Berliner Stadtführung endet am "Telespargel" nahe des Bahnhofs Alexanderplatz. 


Geschichte des Berliner Humors und der Berliner Sprache

Der spezifische Berliner Humor läßt sich hier schon im Mittelalter finden. Es ist weltweit eine Berliner Besonderheit, wie hier Spitznamen für Gebäude vergeben werden, die deren Charakter und Ausstrahlung genau treffen. So wird der Reichstag nach seinem Umbau mit der modernen Kuppel Eierbecher genannt. Die Berliner Sprache selber ist im Mittelalter Plattdeusch gewesen. Aus dieser Zeit stammen die typischen Berliner Wörter wie "dat" und "wat". Durch Franzosen sind später weitere Begriffe in die Berliner Sprache aufgenommen worden. Besonders kommt der Berliner Humor aber in seinen alten Anekdoten zum Vorschein.
 

Lassen Sie sich auf dieser besonderen Stadtführung zur Berliner Mundart und dem spezifischen Berliner Humor tief in die Welt der typischen, alten Berliner Lebensart entführen …

Treffpunkt:
Eingang Hotel Adlon - Unter den Linden 77 in Berlin-Mitte (Nähe S & U-Bahnhof Brandenburger Tor)

Historische Stadtführung Berlin auf dem zweiten Blick auf der das berühmte Reiterstandbild Friedrich des Großen in der Straße Unter den Linden zu sehen ist.
Reiterstandbild Friedrich des Großen - Historische Stadtführung Berlin auf dem zweiten Blick Foto © Bärentouren

Die Berliner Witz - Tour - Anekdoten und Spitznamen von der "Goldelse" bis zum "Telespargel"

Der Berliner ist ein Mensch mit "Herz und Schnauze", so wird gesagt. Der Berliner Witz ist ein ganz besonderer. Für viele Gebäude hat er besondere Spitznamen entwickelt, wie es dies sonst in keiner anderen Stadt vergleichbar gibt.
 
So wird die Figur der Siegesgöttin "Nike" auf der Siegessäule als "Goldelse" bezeichnet. Es sei die einzige Frau in Berlin, die man mit 1 Mark besteigen könnte.
 
Das Kanzleramt wird respektlos "die Waschmaschine" genannt, der Fernsehturm "Telespargel" und der Palast (sächsich Ballast) der Republik "Erichs Lampenladen" oder "Erichs Datscha am Kanal".

Des weiteren ist die Stadt voller Anekdoten, von Friedrich dem Großen bis zu Erich Honnecker, die ebenfalls von der berühmten Berliner Schnauze geprägt sind.

Die Siegessäule in Berlin Foto © Chris Kursikowski

Diese besondere Stadttour zeigt Berlin in seiner typischen Mentalität. Übrigens, es darf auch gelacht werden!