"Das Automobil ist nur eine Modeerscheinung. Ich setzte weiter voll und ganz auf das Pferd ..."  -  Ausspruch von Kaiser Wilhelm II

Folgen Sie uns auf dieser exklusiven Stadtführung in Form einer historischen Kutschafahrt in die Zeit Berlins um 1900. Erleben Sie die Berliner Altstadt im historischen Ambiente einer origial nachgestalteten Kutsche. Besuchen Sie Berlin wie zu Uromas Zeiten. Genießen Sie in der Straße Unter den Linden bequem die Sehenswürdigkeiten ohne selber dabei weite Distanzen laufen zu müssen. Lassen Sie sich von den Erzählungen unseres Stadtführer wieder in die Zeit von Kaiser Wilhem versetzen. 


Beschreibung der Stadtführung mit Kutsche durch Berlin

Die Stadtführung mit Kutsche beginnt vor dem Luxushotel Adlon in der Straße Unter den Linden, nahe des Pariser Platzes klassisch mit dem Brandenburger Tor im Hintergrund. Unsere Pferdedroschke bringt uns auf romantische Weise zu den schönsten Sehenswürdigkeiten des Königlich, preußischen Berlins. Schneller als zu Fuß aber langsamer als ein Auto können wir auf der Stadtführung alles angemessen erklären. Am Reiterstandblid von Friedrich dem Großen von 1851 kommen wir auf unserer Kutschfahrt in den Königlichen Bereich mit Stadtschloß und Berliner Dom am Lustgarten, wo um 1900 Kaiser Wilhelm wohnt. Im traditionsreichen Nikolaiviertel mit Alt-Berliner Tavernen und Kopfsteinpflaser rattert unsere Kutsche nun wirklich im originalen Stil durch die engen Gassen um die mittelalterliche Nikolaikirche. Die nostalgische Fahrt mit der Kutsche über den schönen Gendarmenmarkt stellt einen weiteren Höhepunkt unserer besonderen Stadtführung durch Berlin dar. Am Brandenburger Tor kommt unsere erlebnisreiche, romantische Kutschahrt durch Alt-Berlin zu ihrem Ende.


Geschichte der Kutschen und Pferdedroscken in Berlin

Pferde sind schon im alten Berlin im Mittelalter sehr präsent. Kutschen prägen in der Zeit um 1900 die Straßen Berlins. Nur wenige Autos fahren in dieser Zeit durch die Stadt. Kaiser Wilhelm II. lehnte sie, wie man oben lesen kann, längere Zeit ab. Er ritt oft mit zwei Atjutanten in der Straße Unter den Linden, die bis 1922 noch einen Reitweg hatte. Später bekam er doch noch etwas Spaß am Autofahren. Das Zeitalter der Kutschen hatte etwas gemütliches. Erst in den Zwanziger Jahren lösen Autos immer mehr die Pfedekutschen ab. Der Berliner Droschkenkutscher Gustav Hartmann bekannt als „der eiserne Gustav“, wollte sich mit der Abwertung seines Berufstandes nicht einfach so abfinden. Am 2. April 1928 startete er seine berühmte Fahrt nach Paris und erreichte die französische Hauptstadt am 4. Juni 1928. Mit seiner Kutsche und seinem Pferd „Grasmus“ protestierte er gegen den Niedergang seines Berufsstands durch das Automobil, wurde so berühmt und ging damit unvergeßlich in unsere Berliner Stadtgeschichte ein.


Hinweis:
Neben unserer Stadtführung mit Kutsche in die Zeit von 1900 von Berlin bieten wir auch Stadtführungen zu Fuß mit dieser Thematik an.


Lassen Sie sich auf dieser Stadtführung mit Kutsche tief in die verflossene Geschichte des alten Berlins um 1900 entführen …

Treffpunkt:
Eingang Hotel Adlon - Unter den Linden 77 in Berlin-Mitte (Nähe S & U-Bahnhof Brandenburger Tor)